Tipps zu Tricks zu Creative Commons Lizenzen

23. März 2014, verfasst von Magdalena Reiter

CC BY Giulio Zannol

Foto: CC BY Giulio Zannol

Wer gerade mit Creative Commons Lizenzen zu arbeiten beginnt, oder einfach noch ein paar Tipps und Tricks aufgabeln möchte, kann das hier tun: Denn John Weitzmann von Creative Commons Deutschland war im Interview bei den Blogrebellen.

Cory Doctorow: Das Urheberrecht sollte dem kreativen Schaffen aller dienen

22. März 2014, verfasst von Magdalena Reiter

So wie immer, wenn der Science-Fiction-Autor und Blogger Cory Doctorow über das UrheberInnenrecht spricht, ist auch dieses Interview spannend, das im Gespräch mit David Pachali von iRights entstanden ist:

Video: CC-BY-SA iRights.info, 2014

“The purpose of copyright law is not to ensure that five giant hollywood studios, three giant record labels and five giant publishers remain solvent. The purpose of copyright law is to ensure that the largest number of people are able to create the most divers quantity of works that please the largest and most divers quantity of audiences. And on that metric I think what we have now is not a problem, it’s a solution.”
- Cory Doctorow

Creative Commons in Zahlen

06. März 2014, verfasst von Magdalena Reiter

Wieviele Inhalte bereits unter Creative Commons Lizenzen stehen, zeigt D64 -  Zentrum für Digitalen Fortschritt in ihrer gerade veröffentlichten Infografik:

CC_in_zahlen_infografik

 

Kann man mit dem UrheberInnenrecht noch Geld verdienen?

29. Januar 2014, verfasst von Magdalena Reiter

Diese Frage hab ich mir seit längerem gestellt und die Berliner Informationsplattform iRights.info  hat eine meine Antwort abgedruckt. Nachlesen könnt ihr den Text auf ihrem Blog.

3D-Drucker boomen erst zwanzig Jahre nach ihrer Erfindung – warum?

14. Januar 2014, verfasst von Magdalena Reiter

3D-Drucker stehen unter Verdacht, das UrheberInnenrecht, wie es momentan besteht, noch weiter aus seinen Angeln zu heben. Digitale Modelle können nämlich einfach und beinahe kostenlos vervielfältigt und geteilt werden. KritikerInnen befürchten so den weiteren Auswuchs einer unerwünschten und vielleicht sogar illegalen Kopierlaune. Dass aber ein freier und offener Zugang auch Innovationen und Geschäftsmodelle beflügelt, beschreibt der Ökonom Hendrik Send vom Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gerade am Beispiel des 3D-Druckers selbst. Denn nicht nur die digitalen Modelle, die der Drucker benötigt, sind so genannte Informationsgüter, sondern auch ihre eigenen Baupläne.
Dass Kopieren von solchen Informationsgütern so rasch und einfach möglich ist, kann auch in ein positives Szenario gesetzt werden: Das Besondere an ihnen ist nämlich, dass sie beliebig oft kopiert, runtergeladen, ja sogar produziert werden können, ohne dass dabei die Information abgenützt oder weniger wird. Information sind im Konsum nicht rival und genau deswegen kann man sie einfach zu Gemeingüter machen.
Genau das ist 2009 auch mit 3D-Druckern passiert, nachdem das Patent von Scott Crump, das er 1989 für Schmelzschichtverfahren beantragt hatte, ausgelaufen ist. Seither kommen “jeden Monat ein bis mehrere Drucker auf den Markt” so Hendrik Send. Er ist davon überzeugt, dass 3D-Drucker erst boomen konnten, nachdem das von Crump mitgegründete Unternehmen Stratasys kein Monopol mehr auf das Druckverfahren hatte. Eine “wesentlich mächtigere Methode für den 3D-Druck ist”, so Send, “aber die Lasersinterung“, denn sie ist nicht nur präziser, sondern mit ihr finden auch unterschiedliche Materialien eine Anwendung. Wirklich spannend wird es nun also nochmal, wenn 2014 auch das Patent auf dieses Verfahren ausläuft.

Einen ausführlichen und aktuellen Stand von 3D-Druckern fasst Hendrik Send auch für Laien gut verständlich im Vortrag für die Heinrich Böll Stiftung zusammen: