rp14: Anleitung zum offen machen. Wie Designerinnen und Designer ihre Arbeiten offen und frei zur Verfügung stellen können (und trotzdem Geld dabei verdienen).

08. Mai 2014, verfasst von Magdalena Reiter

Workshop re:publica14, Donnerstag, 8. Mai 2014, 10.00 – 11.00

Das Teilen von Wissen rund um Design ist vielseitig: Nicht nur Baupläne und 3D-Datensätze können geteilt werden, sondern auch Informationen zu Herstellungsverfahren, ProduzentInnen, Materialien oder deren Bezugsquellen. Designs und Hintergrundinformationen zum Gestaltungsprozess offen zu legen, bringt also nicht nur Do-It-Yourself-Fans etwas, sondern birgt in sich auch einen großen Vorteil für DesignerInnen selbst. Denn sie können durch das Teilen von Informationen einerseits diesen Pool an Informationen vergrößern, und sich andererseits die Arbeit erleichtern, indem sie auf dem Wissen anderer aufbauen.

Besonders die Strukturen hinter der Kulisse transparent zu halten ist interessant: KonsumentInnen sind dann nämlich eingeladen, ein Produkt auch wieder zu verstehen, anstatt nur die bloße, hübsche Hülle anzuschauen. Wenn durch Baupläne und Hintergrundinformationen Produkte wieder reparierbar werden, hat man als DesignerIn sogar großen Foxconn-AbnehmerInnen etwas voraus.

Informationen zu Produktionsdauer, Materialqualität, Vertriebswegen, Entwicklungsschritten oder Herstellungsbedingungen offen zu kommunizieren kann dabei helfen, die Preisgestaltung der Endprodukte verständlicher zu machen. Denn durch Transparenz entsteht Verständnis bei KonsumentInnen.

Hört sich gut an. Aber wie funktioniert Open Design genau? Was muss man beachten? Wie teilt man am besten? Und was heißt es, wenn die eigenen Arbeiten geteilt werden? Kann man damit Geld verdienen? Und wenn ja, wie?

Die Anleitung zum offen machen seht ihr als Version 0.1 hier. Bald wird auch Version 0.2 am Blog veröffentlicht.

Das Wissen hab ich nicht alleine generiert, sondern ist durch viele interessante Projekte inspiriert und bereichert. Viele Projekte und Unternehmen sind verlinkt, stöbert also auch diese Links durch, wenn ihr mehr Infos braucht. Wenn ihr weitere Fragen habt, meldet euch gerne per Mail.

Und ein herzliches Danke an @hesk und Ralph Appelt, die sketchnotes gemacht haben: https://twitter.com/hesk/status/464337317227159552/photo/1 und https://www.flickr.com/photos/adesigna/13949837060/

Tipps zu Tricks zu Creative Commons Lizenzen

23. März 2014, verfasst von Magdalena Reiter

CC BY Giulio Zannol

Foto: CC BY Giulio Zannol

Wer gerade mit Creative Commons Lizenzen zu arbeiten beginnt, oder einfach noch ein paar Tipps und Tricks aufgabeln möchte, kann das hier tun: Denn John Weitzmann von Creative Commons Deutschland war im Interview bei den Blogrebellen.

Cory Doctorow: Das Urheberrecht sollte dem kreativen Schaffen aller dienen

22. März 2014, verfasst von Magdalena Reiter

So wie immer, wenn der Science-Fiction-Autor und Blogger Cory Doctorow über das UrheberInnenrecht spricht, ist auch dieses Interview spannend, das im Gespräch mit David Pachali von iRights entstanden ist:

Video: CC-BY-SA iRights.info, 2014

“The purpose of copyright law is not to ensure that five giant hollywood studios, three giant record labels and five giant publishers remain solvent. The purpose of copyright law is to ensure that the largest number of people are able to create the most divers quantity of works that please the largest and most divers quantity of audiences. And on that metric I think what we have now is not a problem, it’s a solution.”
- Cory Doctorow

Creative Commons in Zahlen

06. März 2014, verfasst von Magdalena Reiter

Wieviele Inhalte bereits unter Creative Commons Lizenzen stehen, zeigt D64 -  Zentrum für Digitalen Fortschritt in ihrer gerade veröffentlichten Infografik:

CC_in_zahlen_infografik

 

Kann man mit dem UrheberInnenrecht noch Geld verdienen?

29. Januar 2014, verfasst von Magdalena Reiter

Diese Frage hab ich mir seit längerem gestellt und die Berliner Informationsplattform iRights.info  hat eine meine Antwort abgedruckt. Nachlesen könnt ihr den Text auf ihrem Blog.